Die Gesetze, die Sie wirklich betreffen
Sie müssen sie nicht auswendig können, aber wissen, welches wofür gilt. Die Verordnung (EU) 165/2014 definiert das Gerät (inklusive des intelligenten Tachographen G2V2); die Verordnung (EG) 561/2006 ist die Bibel der Zeiten: 9 Stunden Lenkzeit am Tag und 45 Minuten Pause nach 4,5 Stunden. Dazu kommt die Kontrolle durch die BALM. Die großen Änderungen der letzten Jahre kommen aus dem EU-Mobilitätspaket. Wer Personen im Bus befördert, für den ändern sich die Regeln, und die stehen in Tachographen-Regeln für Busse.
Lenk- und Ruhezeiten, ohne Verhedderung
Hier kommen die meisten Bußgelder her, also fangen Sie mit dem Leitfaden Lenk- und Ruhezeiten 2026 an, der alles zusammenfasst; die Kurzfassung zum Nachschlagen ist die Lenk- und Ruhezeiten-Tabelle. Je nach Fall: im Team der Mehrfahrerbetrieb; mit der Fähre die Fähre-Zug-Regel; und um bei einer Kontrolle nicht um Sekunden zu streiten, die Ein-Minuten-Regel.
Die Umstellung auf den intelligenten Tachographen V2 (Nachrüstung)
Das ist die Änderung, die dem halben Fuhrpark Kopfzerbrechen bereitet. Um zu wissen, was Ihr Lkw verbaut hat, siehe die Unterschiede beim intelligenten Tachographen V2, und wann Sie dran sind, den Zeitplan der Nachrüstung und den Leitfaden zur Pflichtumrüstung. Bei größeren Transportern aufgepasst: ab 2026 gilt die Tachographen-Pflicht für Transporter über 2,5 t.
Wenn die Kontrolle kommt
Damit sie Sie nicht kalt erwischt. Was man an der Straße verlangen darf, steht im Leitfaden Straßenkontrolle 2026, und wie Sie den Betrieb auf eine Betriebsprüfung oder eine Arbeitskontrolle vorbereiten. Wichtig auch, wer haftet: die Unternehmenshaftung bei Fahrerverstößen. Und im Alltag zwei häufige Fragen: manuelle Nachträge und was Sie am Zeitgruppenschalter einstellen (andere Arbeiten oder Bereitschaft).
All das von Hand richtig zu machen, mit geteilten Pausen und reduzierten Wochenruhezeiten, ist kaum möglich. Deshalb wendet das Ruhezeiten-Dashboard die 561er-Logik an und warnt Sie, bevor Sie drüber sind, nicht danach.