Sichere Cloud-Sync & Datenarchivierung

Schutz auf Enterprise-Niveau für Ihre digitalen Tachographen-Aufzeichnungen

Das TachoTools-Ökosystem verfügt über eine hochsichere, automatisierte Synchronisierungs-Engine, die entwickelt wurde, um die Integrität Ihrer Transportunterlagen zu schützen. Wir bieten verschlüsselten Cloud-Speicher, der sicherstellt, dass Ihre .DDD-Dateien für die gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist sicher archiviert sind – jederzeit abrufbar von jedem autorisierten Gerät.

TachoTools sichere Cloud-Infrastruktur mit Datenverschlüsselung
Effizienz ohne Kabel für das Flottenmanagement

Durch unsere Cloud-native Architektur können Fahrer und Flottenmanager in einer reibungslosen, digitalen Umgebung zusammenarbeiten. Tachographen-Dateien werden direkt vom Fahrzeug oder Smartphone über unsere Mobile App hochgeladen. Dies ermöglicht es Administratoren, Aktivitäten über ein zentrales Management-Dashboard in Echtzeit zu überwachen, ohne auf die physische Rückkehr der Fahrzeuge warten zu müssen.

TachoTools implementiert modernste AES-256-Verschlüsselungsprotokolle – konform mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Dies garantiert, dass sensible Fahrertätigkeitsberichte und Unternehmensunterlagen vor unbefugtem Zugriff geschützt sind, während gleichzeitig ein lückenloser, unveränderlicher Prüfpfad für Behörden wie das BALM erhalten bleibt.

Die Architektur der Zuverlässigkeit

End-to-End-Verschlüsselung

Alle Datenpakete werden sowohl während der Übertragung (SSL/TLS) als auch im Speicher verschlüsselt. Absolute Vertraulichkeit für Ihre Flottendaten ist unser Standard.

Standortunabhängiger Zugriff

Rufen Sie Ihre Dateien rund um die Uhr über jeden Webbrowser ab. Keine lokalen Treiber-Installationen oder manuelle Backups mehr nötig.

Rechtssichere Archivierung

Automatisierte Protokolle gewährleisten die gesetzliche Aufbewahrungspflicht und schützen Sie vor Bußgeldern wegen "Datenverlusts" bei Betriebsprüfungen.

Intelligente Synchronisierung

Hintergrund-Warteschlangen verhindern Datenverlust bei Funklöchern. Dateien werden automatisch abgeglichen, sobald die Verbindung wieder stabil ist.

Revisionssicherheit für Ihre Logistik

Sichere Synchronisierung ist mehr als nur ein Backup – sie ist das Herzstück Ihrer Compliance-Strategie. TachoTools stellt sicher, dass Ihr Unternehmen jederzeit prüfungsbereit ist. Ob routinemäßige Straßenkontrolle oder komplexe Tiefenprüfung: Ihre Dateien sind organisiert, verifiziert und bereit für sofortige Analysen und Berichte.

Bequeme Kopie und vorgeschriebenes Archiv sind nicht dasselbe

Diese Unterscheidung gehört an den Anfang, denn von ihr hängt ab, ob eine Synchronisierung Ihr Problem löst oder es nur verdeckt. Man kann eine gute Kopie haben und trotzdem kein Archiv.

  • Nachweis ist die Originaldatei, ausgelesen von Karte oder Massenspeicher, mit unversehrter digitaler Signatur. Kein Bericht, kein Diagramm, kein PDF-Auszug.
  • Die Pflicht betrifft zwei Quellen. Fahrerkarte und Fahrzeugspeicher sind zwei getrennte Auslesevorgänge; eines ersetzt das andere nicht.
  • Lückenlosigkeit ist Teil des Nachweises. Ein Bestand mit Loch in der Mitte ist eine Sammlung von Dateien, kein Archiv.

Die richtige Frage lautet deshalb nicht „haben wir eine Kopie?“, sondern: Lässt sich daraus für jeden Fahrer und jedes Fahrzeug ein ununterbrochener Zeitraum belegen? Auf die zweite Frage fällt die Antwort deutlich seltener bejahend aus.

Datensicherheit und DSGVO ziehen in verschiedene Richtungen

Tachographendateien sind personenbezogene Daten eines konkreten Fahrers — seine Stunden, seine Kartennummer, bei neueren Geräten auch Positionen. Deshalb treffen bei der Archivierung zwei Regelwerke aufeinander:

  • Das Fahrpersonalrecht verlangt, die Daten aufzubewahren und vorlegen zu können.
  • Die DSGVO verlangt, sie zu schützen, den Zugriff zu begrenzen und sie nicht weiter zu verbreiten als nötig.

Ein Widerspruch ist das nicht, aber ein Punkt, der vielen Betrieben entgeht: „Alles auf ein gemeinsames Laufwerk, damit jeder herankommt“ ist auf beide Anforderungen zugleich die falsche Antwort. Zugriff auf die Daten eines Fahrers braucht, wer sie für Abrechnung oder Disposition benötigt — nicht die gesamte Spedition.

Und der zweite Punkt, an dem dasselbe wiederkommt: Der Fahrer darf wissen, was mit seinen Daten geschieht. Ein Betrieb, der das in zwei Sätzen erklären kann, hat bei jeder Prüfung Ruhe; einer, der nicht weiß, wo die Dateien liegen, hat ein Problem, bevor überhaupt jemand fragt.

Der Speicher überschreibt sich ohne Warnung

Die häufigste Ursache für unwiederbringlichen Datenverlust ist kein Defekt. Es ist schlichter Zeitablauf. Der Speicher von Kontrollgerät und Fahrerkarte ist endlich; ist er voll, wird der älteste Bestand überschrieben — ohne Meldung, ohne Rückfrage, ohne Spur.

Daten gehen deshalb leise verloren. Es gibt keinen Tag, an dem etwas ausfällt. Es gibt einen Tag, an dem jemand nach einer Aufzeichnung von vor einem halben Jahr fragt und sie nicht existiert — und aus keiner Sicherung wiederherstellbar ist, weil die Quelle selbst überschrieben wurde.

Das ist auch der Grund, warum „wir haben doch ein Backup“ in diesem Punkt nicht trägt. Eine Sicherung kann nur sichern, was ausgelesen wurde. Was nie aus dem Gerät geholt wurde, war nie Teil des Bestands — und fehlt später vollständig.

Wer haftet, wenn Dateien fehlen

Eine Frage, die meist erst in der Prüfung gestellt wird und dann schon falsch gestellt ist. Die Antwort ist eindeutig: Die Pflicht zum Auslesen und Aufbewahren trifft den Unternehmer — unabhängig davon, wem er die IT übertragen hat und wo die Festplatten physisch stehen.

Ein Vertrag mit einem Dienstleister regelt das Verhältnis zwischen zwei Unternehmen. Er verlagert die öffentlich-rechtliche Pflicht nicht — die Behörde fragt den Unternehmer und erwartet von ihm die Dateien. Dass ein Dritter versagt hat, ist eine Frage, die später und getrennt geklärt wird.

Der praktische Schluss ist unbequem, spart aber viel Geld: Aufgabe abgeben, Kontrolle behalten. Einmal im Monat selbst auf die Liste der Auslesevorgänge zu schauen ist kein Misstrauen gegenüber dem Dienstleister — es ist der Unterschied zwischen einer Lücke, von der Sie vor der Prüfung wissen, und einer, von der Sie in der Prüfung erfahren.

Vier Fragen an das eigene Archiv
  • Wo liegen die Originaldateien — nicht die Auswertungen.
  • Wer hat Zugriff und warum gerade diese Personen.
  • Wie lange bewahren wir auf und was geschieht danach.
  • Was passiert, wenn die Platte ausfällt oder die zuständige Person geht.

Die ersten drei beantwortet eine Festlegung. Die vierte beantwortet eine Kopie an einem zweiten Ort. Ein Archiv, das in einem Exemplar und in einem Kopf existiert, ist kein Archiv.

Vier Fragen, die einmal im Monat genügen

Ein Archiv geht nicht mit einem Knall kaputt. Es geht leise kaputt: Ein Fahrzeug fällt aus dem Rhythmus, ein Fahrer kommt aus langem Urlaub zurück, eine Synchronisierung bricht ab — und ein halbes Jahr merkt es niemand. Deshalb wirkt nur eine regelmäßige und kurze Kontrolle:

  • Hat jedes Fahrzeug ein Auslesen in diesem Zeitraum? Geprüft über die Fahrzeugliste, nicht über die Dateiliste.
  • Hat jeder Fahrer ein Kartenauslesen? Auch die, die selten fahren — sie fallen zuerst heraus.
  • Schließen die Zeiträume lückenlos aneinander an?
  • Lassen sich die Dateien öffnen? Eine Sicherung, die nie jemand zurückgespielt hat, ist eine Annahme, keine Sicherung.

Vier Fragen, eine Viertelstunde, einmal im Monat. Das ist „Datensicherheit“ in der Fassung, die bei einer Kontrolle zählt — und die einzige, die ein Problem entdeckt, solange es sich noch beheben lässt.

Die Fristen, nach denen sich der Takt richtet

Die Auslesefristen stehen in § 2 Abs. 5 FPersV und sind erfreulich eindeutig:

  • Fahrerkarte: spätestens 28 Kalendertage nach der Aufzeichnung.
  • Massenspeicher des Fahrzeugs: spätestens 90 Tage.

Beide Fristen laufen ab dem ersten Tag der Aufzeichnung, nicht ab dem letzten — ein Detail, an dem sich in der Praxis fast jede Verspätung entscheidet. Und noch etwas gehört dazugesagt: Das Auslesen löscht nichts. Die Daten bleiben auf Karte und Gerät, bis sie überschrieben werden.

Genau daraus folgt die einzige Regel, die wirklich schützt: Der Auslesetakt muss kürzer sein als das Überschreibfenster — nicht gleich der Frist. Wer auf Kante ausliest, trifft irgendwann auf den Monat mit zwei Feiertagen und dem Urlaub der zuständigen Person.

Für Fuhrparkleiter

Überwachen Sie Team-Aktivitäten zentral und vermeiden Sie Strafen durch versäumte Auslesefristen.

Für Selbstständige

Führen Sie eine lebenslange, sichere digitale Akte Ihrer Lenkzeiten, unabhängig vom aktuellen Auftraggeber.

Für Verkehrsleiter

Verwalten Sie Daten mehrerer Mandanten mit vollständiger Rückverfolgbarkeit und zentralisierten Compliance-Berichten.

Schützen Sie Ihre Unternehmensdaten

Vergessen Sie Hardware-Defekte oder verlorene USB-Sticks. Überlassen Sie TachoTools das Management Ihrer digitalen Aufzeichnungen mit professioneller Präzision.