Diese Gewichtserhöhung bringt jedoch eine größere Verantwortung bei der rechtlichen Wartung des Fahrzeugs mit sich. Eine 44-Tonnen-Kombination übt einen deutlich höheren Druck auf das Bremssystem und die Reifen aus, was eine strengere Überwachung der Sicherheitsdaten im intelligenten Tachographen der zweiten Generation erfordert.
Kapitel 2: Achskonfigurationen und technische Voraussetzungen
Nicht jeder LKW darf unmittelbar 44 Tonnen laden. Die deutschen Vorschriften für 2026 legen klare Konfigurationen fest, um die Verkehrssicherheit und den Schutz der Brückeninfrastruktur zu gewährleisten.
Voraussetzungen für das 44-Tonnen-Gespann:
- Motorwagen: Müssen über mindestens 3 Achsen verfügen.
- Sattelauflieger: 3-Achs-Konfiguration mit Luftfederung oder gleichwertigen Systemen.
- Motorleistung: Es werden Mindestverhältnisse von Leistung pro Tonne gefordert, um Risiken an Steigungen zu minimieren.
- Aktive Sicherheit: Verpflichtung zu fortschrittlichen Bremssystemen (EBS) und elektronischer Stabilitätskontrolle (ESP).
Kapitel 3: Wie beeinflusst das Mehrgewicht die Tachographen-Kontrolle?
Obwohl der Fahrtenschreiber das Gewicht nicht direkt misst, beeinflusst die maximale Last die Fahrdynamik erheblich. Ein voll beladener 44-Tonner benötigt längere Bremswege und ein präziseres Management der Ruhezeiten, um Ermüdungserscheinungen des Fahrers vorzubeugen.
Zudem steigt bei einem KITAS-Sensorfehler während eines Transports mit maximaler Last der Verdacht auf technische Manipulation bei einer BALM-Kontrolle. Es ist lebenswichtig, dass die .DDD-Datei regelmäßig analysiert wird, um sicherzustellen, dass keine Geschwindigkeitsspitzen oder Anomalien vorliegen, die auf einen Betrieb außerhalb der gesetzlichen Kapazitäten hindeuten.
Kapitel 4: Übersicht der zulässigen Gesamtgewichte (zGG) 2026
| FAHRZEUGTYP / GESPANNTYP | ACHSEN | MAX. GEWICHT (zGG) |
|---|---|---|
| Solo-LKW (Starr) | 2 Achsen | 18 Tonnen |
| Solo-LKW (Starr) | 3 Achsen | 25/26 Tonnen |
| Hängerzug | 4 Achsen | 36 Tonnen |
| Sattelkraftfahrzeug (Kombiniert) | 5+ Achsen | 44 Tonnen |
| Lang-LKW (Giga-Liner) | 6+ Achsen | Bis zu 44 Tonnen* |
*Hinweis: Für Lang-LKW gelten in Deutschland gesonderte Streckenfreigaben und Gewichtsbeschränkungen nach der LKWÜberlV.
Kapitel 5: Die Kosten einer Überladung über 44 Tonnen
Überladung ist eines der am stärksten verfolgten Vergehen an deutschen Wiegestationen. Die Verantwortung liegt nicht immer ausschließlich beim Frachtführer; auch der Verlader trägt eine geteilte rechtliche Verantwortung bei der Beladung und Verwiegung des Fahrzeugs.
Die Bußgelder für Überladung sind nach dem Prozentsatz der Überschreitung gestaffelt. Eine Überschreitung von mehr als 5 % wird bereits sanktioniert. Ab 20 % Überschreitung drohen Bußgelder von mehreren hundert Euro sowie Punkte im Fahreignungsregister (Flensburg), was die Zuverlässigkeit des Transportunternehmens gefährden kann.
Effizienz unter rechtlicher Kontrolle
Die Nutzung der 44-Tonnen-Regelung ist eine große Chance zur Rentabilitätssteigerung, erfordert aber eine lückenlose dokumentarische und technische Kontrolle. TachoTools unterstützt Unternehmen dabei, diesen Übergang sicher zu gestalten. Lassen Sie nicht zu, dass eine höhere Nutzlast zu einem höheren rechtlichen Risiko wird; nutzen Sie die Analyse von .DDD-Dateien, um Ihr Unternehmen abzusichern.